In die Wiege gelegt …

Auslöser war die besondere Liebe einer Brüsseler Familie für Schokolade und ihr Traum, diese Leidenschaft und dieses Savoir-faire mit der ganzen Welt zu teilen.
1926 beginnt Pierre Draps in seinem Haus in Brüssel mit der Herstellung von Krokant. Später eröffnet er hier sein Atelier. Nach dem Tod des Firmengründers 1937 steckt Sohn Pierre seine ganze Kreativität in die Schokoladenmanufaktur. In die Fußstapfen seines Vaters tretend perfektioniert Pierre Jr. seine Kompetenzen und Erfahrungen. Seinem Innovationsdrang verdanken die Brüsseler exquisite Pralinenneuheiten.

 Schokolade wurde mir in die Wiege gelegt …
Sie hat mich völlig verzaubert und ich habe mein Leben dieser Kunst gewidmet. Ich habe einen wunderbaren Traum gelebt.”

godiva Pierre DrapsPierre Draps Jr. (1919 – 2012)

Die Wahl des Markennamens Godiva ist dem Bruder Joseph Draps zu verdanken. Oder besser gesagt seiner Ehefrau Gaby: Mit ihrem außergewöhnlich langen, seidigen Haar nannte ihr Friseur sie sogar Lady Godiva. Lady Godiva war, einer angelsächsischen Legende des 11. Jahrhunderts zufolge, eine Adlige, die sich gegen die schwere Steuerlast widersetzte, die ihr Gatte, Lord Leofric, seinem Volk aufbürdete. Als er von ihr verlangte, sie müsse nackt durch die Stadt reiten, damit er die Steuern senke, tat sie es … nur von ihrer Haarpracht bedeckt. Die von Lady Godiva verkörperten Werte — Großzügigkeit, Leidenschaft, Mut und ein offener Geist — sind heute noch eine Inspiration für Maison Godiva. Und ein Bildnis der Lady das visuelle Logo der Pralinenmanufaktur.

1945 eröffnet Familie Draps ihren ersten Laden am Boulevard Léopold II in Brüssel. Drei Jahre später folgt das Aushängeschild des Chocolatiers auf der Grand‘Place in Brüssel.

Heute sind die Schokoladentrüffel Godivas prominentester Pralinenartikel. Bereits 1946 kreiert Pierre Draps seine Truffe Originale: eine Mousse aus Bitterschokolade, gefüllt in feine Zartbitterschokolade und bestäubt mit einem Hauch Kakao. Seitdem hält sich die Edeltrüffel als Verkaufsschlager an der Spitze des Godiva-Sortiments. Die Schokoladenmeister von Godiva begeistern sich wie eh und je für Neuauflagen der ursprünglicher Rezepturen. Truffe Noir Intense und Truffe Perle Noir gehören zu den jüngsten Pralinenkreationen.

Pierre Draps stirbt 2012 im Alter von 93 Jahren. Er hinterlässt der Nachwelt ein fantastisches Erbe. Bis zuletzt kann der Brüsseler Chocolatier sich für die hohe Kunst der Schokoladenveredelung begeistern: Er taucht tief in den Schatz seiner Erinnerungen ein, um eine Karamellcreme, ein Trüffelrezept oder Kirschen in Schokolade zu bis zur Perfektion zu verfeinern. 2007 noch kreiert Draps eine neue Pralinenvarietät, um die Restaurierung des Flaggschiffsgeschäft auf der Brüsseler Grand‘Place zu feiern. „In diesem Beruf muss man geduldig sein können“, sagte er einmal: „Wenn man die Dinge überstürzt, funktioniert es nicht.“

Heute kann Godiva auf eine lange Geschichte zurückblicken, bei der Leidenschaft, Hingabe und ein unerschütterlicher Glauben an die hohe Kunst der Schokoladenverfeinerung eine große Rolle spielen. Im Rhythmus der Feiertage – Sankt Valentin, Weihnachten, Ostern … – erscheinen bei Godiva immer wieder neue, einzigartige Pralinenkreationen, die den Passanten in hinreißenden Schachteln und Schälchen im Schaufenster präsentiert werden. Sie verheißen das Beste vom Besten, nämlich Pralinen nach allen Regeln der Kunst und den Traditionen der Chocolatierfamilie Draps. Seit 1968 ist Godiva als offizieller Lieferant des belgischen Königshauses anerkannt und liefert damit einen Beweis für seine Erstklassigkeit.

 


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