Seit mehr als einem Jahrhundert ist die Praline in Belgien die Gourmetnascherei schlechthin.
Jean Neuhaus Junior, von Beruf Apotheker, überlässt die Arzneimittelherstellung lieber anderen und tauscht die Pillen und Zäpfchen gegen Schokoladenbonbons mit Sahnefüllung aus. Seine süße Kreation tauft er „Praline“. Die gefüllten Schokoladenbissen finden sofort reißenden Absatz!

Auch die anspruchsvollsten Genießer lieben belgische Pralinen und ihr Ruf macht sie weltbekannt.
Wer Praline sagt, muss auch … ballotin sagen, jene artgerechte Verpackung, teils Schatulle, teils Schachtel, die Pralinenkäufer der Gattin von Jean Neuhaus zu verdanken haben. Bereits ab 1915 wird der Ballotin urheberrechtlich geschützt wird.
Allerdings wird nie darauf bestanden, dass Neuhaus dieses Urheberrecht (die alleinige Nutzung der Verpackung) ausübt. Deswegen sind die belgische Praline und der Ballotin, in den sie wie kostbare Edelsteine zum perfekten Geschenk dressiert werden, unzertrennlich. Pralinen haben Beschenkte vor Freude immer wieder dahin schmelzen lassen …
Die aufeinanderfolgenden Confiseur- und Schokoladenmeister bei Neuhaus, Godiva, Corné Port-Royal, Leonidas oder noch bei jüngeren Manufakturen wie Galler rivalisieren an Kreativität, wenn sie – ihre handwerklichen Traditionen und Auslese hochwertiger Rohstoffe in Ehre haltend – neue Geschmacksexperimente wagen.

Nur deshalb können sie dem heutigen Kunden eine große Auswahl an Pralinen anbieten, deren Rezepturen seit Jahrzehnten unangetastet geblieben sind …
The Belgian Chocolate House ist stolz, Ihnen in weltweiter Exklusivität mehrere Kultmarken unter einem Dach präsentieren zu können. Neuhaus, den Erfinder der Praline, aber auch die anderen Zucker- und Feinbäcker, u. a.  Neuhaus, Godiva, Corné Port-Royal, Galler, Leonidas, Pierre Marcolini,… die ihren Erfolg ihren handgemachten Schokoladenspezialitäten verdanken.

Unter ihrem Schokoladenmantel birgt die Praline tausendundeine überraschende Füllungen, die ihre Aromen in der Mischung mit Schokolade entfalten und ein einzigartiges Genusserlebnis bescheren.
Die großen Pralinenklassiker sind:
– Praliné: eine Mischung aus Krokant und Zartbitterschokolade, wobei das Krokant aus zuerst karamellisierten und mehr oder weniger fein gemahlenen Haselnüssen und Mandeln gebacken wird.
– Ganache: cremige Mischung aus Schokolade und frischer Sahne. Eine Ganache enthält nur reine oder mit einem Aroma (Frucht – Veilchen …) veredelte Schokolade.
– Gianduja: zart schmelzende Zartbitterschokoladenpaste mit fein gemahlenen Haselnüssen, denen andere gemahlene Trockenfrüchte (Mandeln, seltener Walnüsse) ggf. beigemischt werden. Hinzukommen noch Staubzucker und Fette (Kakaobutter, Backbutter oder Sahne).
– Marzipan: leicht parfümierte Paste aus Mandeln und Zucker, die zusammen gestampft werden.

Typische Schokoladenleckereien wie Trüffeln, Orangetten und andere mit Früchten oder Gewürzen veredelte Kreationen sind Chefsache. Die Chocolatiers entwerfen inspirierte, einzigartige Neuheiten, die der Praline eine Zukunft bescheren, sehr zur Freude aller heutigen und künftigen Pralinenliebhaber.

Und damit segelt die Praline auf der richtigen Wellenlänge in das 21. Jahrhundert, das den natürlichen Geschmack und natürliche Produkte auf seine Fahne geschrieben hat.